Vereinssatzung

Orgel-Förderverein St. Jakobus d. Ä. Struth

Vereinssatzung und Mitgliedsbeiträge

Zur Gründungsversammlung am 31.01.2012 wurde die folgende Vereinssatzung gegründet. Außerdem wurde die unten aufgeführte Beitragssatzung beschlossen.

Satzung für den Orgel-Förderverein St. Jakobus d. Ä. Struth

§ 1 Name, Eintragung und Sitz

(1)Der Verein führt den Namen „Orgel-Förderverein St. Jakobus d. Ä. Struth“.

(2)Der Verein ist in das Vereinsregister einzutragen und führt danach den Namenszusatz „eingetragener Verein“ in der abgekürzten Form „e. V.“.

(3)Der Verein hat seinen Sitz in Rodeberg, Ortsteil Struth.

§ 2 Zweck und Gemeinnützigkeit

(1)Der Zweck des Vereines ist die Förderung der Erhaltung und Erneuerung der Orgel der St.-Jakobus-d.-Ä.-Kirche in Struth.

(2)Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch

1.die Sammlung von Spendengeldern und Weitergabe an die Kirchengemeinde St. Jakobus d. Ä. Struth,

2.Bereitstellung von Eigenmitteln für Förderprogramme,

3.Organisation und Überwachung der Orgelsanierung und des Orgelbaus,

4.Organisation und Durchführung aller Maßnahmen, die dem Vereinszweck dienen.

(3)Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstige Zwecke“ der Abgabenordnung.

(4)Mittel des Vereines dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus den Mitteln des Vereines. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 3 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4 Mitgliedschaft

(1)Die Mitgliedschaft entsteht durch den Beitritt. Ein Anspruch auf Mitgliedschaft besteht nicht. Mitglied des Vereines kann jede natürliche volljährige Person sowie jede juristische Person des öffentlichen oder privaten Rechtes werden, die die Ziele des Vereines materiell oder ideell unterstützen will. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. Über ihn entscheidet der Vorstand. Gegen eine ablehnende Entscheidung des Vorstandes kann innerhalb eines Monats nach Zugang der Entscheidung schriftlich Beschwerde eingelegt werden, über die von der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung entscheiden wird. Die Entscheidung der Mitgliederversammlung wird schriftlich zugestellt.

(2)Die Mitgliedschaft endet:

1.bei natürlichen Personen durch den Tod, bei juristischen Personen mit ihrer Auflösung,

2.durch Austritt. Der Austritt muss schriftlich gegenüber dem Vereinsvorstand erklärt werden. Die Erklärung ist unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Ende eines jeden Kalenderjahres möglich,

3.durch Ausschluss aus dem Verein. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen wer-den, wenn es in schwerwiegender Weise gegen die Interessen des Vereines verstoßen hat oder mit einem Jahresbeitrag länger als zwölf Monate im Rückstand ist (vgl. § 5 Abs. 3). Über den Ausschluss entscheidet auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der erschienenen Mitglieder. Der Vorstand hat dem betroffenen Mitglied mindestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung den Antrag auf Ausschluss samt Begründung in Abschrift zu übersenden. Eine schriftliche Stellungnahme des betroffenen Mitgliedes ist der Mitgliederversammlung zur Kenntnis zu bringen. Der Ausschließungsbeschluss wird dem Mitglied durch den Vorstand schriftlich mitgeteilt und wird mit dem Zugang wirksam.

4.durch Auflösung des Vereines.

§ 5Beiträge

(1)Die Mitglieder haben einen jährlichen Beitrag zu leisten. Für die Höhe des Beitrages ist die jeweilige Beitragssatzung maßgebend, die von der Mitgliederversammlung beschlossen wird.

(2)Der Mitgliedsbeitrag ist bis zum 30.06. eines jeden Jahres zur Zahlung fällig, der erste Beitrag jedoch unverzüglich nach erfolgter Aufnahme in den Verein.

(3)Ein Mitglied, das länger als zwölf Monate mit einem Jahresbeitrag im Rückstand ist, kann ausge-schlossen werden.

§ 6Finanzen

(1)Die finanziellen Mittel stammen ausschließlich aus Mitgliederbeiträgen, Fördermitteln, Kollekten, Sammlungen, Veranstaltungen, Spenden und anderen Zuwendungen. Für Spenden und sonstige Zuwendungen stellt der Verein auf Wunsch Spendennachweise aus.

(2)Die Aufnahme von Krediten ist nicht zulässig.

(3)Der Verein führt ein Konto bei einem Geldinstitut.

§ 7 Organe

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 8 Vorstand

(1)Der Vorstand besteht aus folgenden Mitgliedern:

1.dem Vorsitzenden,

2.drei stellvertretenden Vorsitzenden,

3.dem Schatzmeister,

4.dem Schriftführer,

5.drei Beisitzern.

(2)Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier Jahren gewählt. Bis zu einer Neuwahl bleibt der Vorstand im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtszeit aus, so setzt der Vorstand bei Bedarf ein Ersatzmitglied ein bis zur Neuwahl durch die Mitgliederversammlung für die restliche Dauer der Amtszeit.

(3)Der Vorsitzende gemeinsam mit einem seiner Stellvertreter oder zwei Stellvertreter gemeinsam vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

(4)Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und erledigt die anfallenden Verwaltungsaufgaben, soweit sie nicht durch Gesetz oder diese Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er ist somit insbesondere zuständig für:

1.die Einberufung, Vorbereitung und Leitung der Mitgliederversammlung

2.die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

3.die Aufstellung des Haushaltsplanes für jedes Geschäftsjahr, die Buchführung und die Erstellung des Jahresberichts

4.den Abschluss und die Beendigung von Verträgen

5.den Beschluss zur Aufnahme eines Mitgliedes oder der Beantragung seines Ausschlusses.

(5)Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen und mindestens drei Mitglieder, darunter der Vorsitzende oder einer seiner Stellvertreter, anwesend sind. Die Einladung erfolgt durch den Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung durch einen seiner Stellvertreter mindestens eine Woche vor der Sitzung. Der Mitteilung einer Tagesordnung bedarf es nicht. Die Sitzung wird vom Vorsitzenden oder einem seiner Stellvertreter geleitet. Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters. Die Beschlüsse sind zu protokollieren, vom Sitzungsleiter und dem Schriftführer zu unterschreiben und zu den Akten des Vorstands zu nehmen. Das Protokoll hat mindestens Ort und Zeit der Sitzung, die Namen der Teilnehmer und des Sitzungsleiters sowie die gefassten Beschlüsse und die Abstimmungsergebnisse zu enthalten.

(6)Vorstandsbeschlüsse können im schriftlichen Verfahren gefasst werden, wenn alle Mitglieder des Vorstandes dem Beschlussvorschlag schriftlich zustimmen. Die Unterlagen über die Beschlussfassung sind als Anlage zum Protokoll und mit diesem zu den Vorstandsakten zu nehmen.

(7)Jedes Mitglied hat das Recht, bei Bedarf die Protokolle der Vorstandssitzungen einzusehen.

§ 9Mitgliederversammlung

(1)Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt.

(2)Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden dann statt,

1.wenn es das Interesse des Vereins erfordert,

2.zur Neuwahl eines vorzeitig ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes,

3.oder wenn mindestens 20% der Mitglieder die Berufung einer Mitgliederversammlung unter Angabe von Grund und Zweck vom Vorstand schriftlich verlangen.

(3)Die Mitgliederversammlungen nach Abs. 1 und 2 berufen der Vorsitzende oder bei dessen Verhinderung einer seiner Stellvertreter schriftlich mit einer Frist von zwei Wochen ein. Mit der Einberufung ist die vom Vorstand vorläufig festgesetzte Tagesordnung zu übersenden.

(4)Die Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig für

1.die Wahl des Vorstandes und der Revisionskommission,

2.die Entlastung des Vorstandes und der Revisionskommission,

3.die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins,

4.die Bestätigung des Geschäftsberichtes des Vorsitzenden, des Finanzberichtes des Schatzmeisters für das vergangene Geschäftsjahr.

(5)Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung von einem seiner Stellvertreter geleitet. Sie kann einen Versammlungsleiter wählen, wenn hierfür ein triftiger Grund vorhanden ist.

(6)Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

(7)Die Mitgliederversammlung kann Tagesordnungspunkte absetzen und die Aufnahme weiterer Tagesordnungspunkte beschließen.

(8)Abgestimmt wird durch Handzeichen, sofern die Mitgliederversammlung nicht eine andere Abstimmungsart beschließt. Ein Beschlussantrag ist angenommen, wenn er mehr als die Hälfte der gültigen abgegebenen Stimmen der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erhält. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.

(9)Abweichend von Abs. 8 ist eine Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich, wenn der Gegenstand der Beschlussfassung der Ausschluss eines Mitgliedes, eine Satzungsänderung oder die Auflösung des Vereins ist.

(10)Die gefassten Beschlüsse müssen unter Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung sowie des Abstimmungsergebnisses schriftlich niedergelegt werden. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterschreiben.

(11)Jedes Mitglied hat das Recht, bei Bedarf die Protokolle der Mitgliederversammlungen sowie die Geschäfts- und Finanzberichte des Vorstandes einzusehen.

§ 10Revisionskommission

(1)Die Revisionskommission besteht aus zwei Mitgliedern, die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier Jahren gewählt werden. Eine Wiederwahl ist zulässig. Die Mitglieder der Revisionskommission dürfen nicht zugleich Mitglied des Vorstandes sein.

(2)Die Revisionskommission ist ehrenamtlich tätig und keiner Weisung unterworfen.

(3)Der Revisionskommission obliegt die Prüfung der Kassen- und Rechnungsführung, der satzungs-gemäßen Durchführung der Vereinsaufgaben sowie der Einhaltung und Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes.

(4)Die Revisionskommission hat mindestens einmal im Geschäftsjahr den Vorstand und die Mitgliederversammlung über das Ergebnis ihrer Prüfung mündlich und schriftlich zu unterrichten.

§ 11Auflösung des Vereins

(1)Die Auflösung des Vereins kann nur durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden.

(2)Im Falle der Auflösung des Vereins sind der im Amt befindliche Vorsitzende und seine Stellvertreter die Liquidatoren.

(3)Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke im Sinne der Abgaben-ordnung fällt das Vermögen des Vereins an die Katholische Kirchengemeinde St. Jakobus d. Ä. Struth bzw. ihre Rechtsnachfolgerin. Diese hat das Vereinsvermögen unmittelbar und ausschließlich für Erhaltungs- und Erneuerungsarbeiten sowie denkmalpflegerische Leistungen an der Kirche St. Jakobus d. Ä. in Struth zu verwenden.

§ 12Inkrafttreten

Die Satzung ist in der vorliegenden Form am 31.01.2012 von den 14 Gründungsmitgliedern des Vereins beschlossen worden und tritt nach Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Beitragssatzung
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 60 €. Abweichend hiervon wird für Personen, die im jeweiligen Kalenderjahr das 26. Lebensjahr noch nicht erreicht haben sowie für Personen, die im jeweiligen Kalenderjahr das 65. Lebensjahr erreicht haben, der Mitgliedsbeitrag auf jährlich 30€ festgesetzt.